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| Beim Kompostieren auch Gas erzeugen | 16.06.2010 |
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| Strom aus dem Riesenkompost | 08.06.2010 |
Pressetext von Andreas Keil : WZ-Newsline
Der Kreis erwägt, für 8,5 Millionen Euro eine Biogas-Anlage in Lintorf zu errichten. Es würde sich lohnen.
Mettmann. Dass Kompost für den Garten ein Segen ist und Bioabfall viel zu schade, um ihn mit dem Restmüll zu verbrennen, ist mittlerweile bekannt. Aber aus Kartoffelschalen, Rasenschnitt, gezupftem Unkraut und Co. kann auch jede Menge Energie gewonnen werden. Und das könnte in absehbarer Zeit im Kreis Mettmann auch im großen Stil geschehen, nämlich in der heutigen Kompostierungsanlage des Kreises in Ratingen-Lintorf.
Im Kreis fällt immer mehr kompostierbarer Abfall an
Mehr als 50000 Tonnen kompostierbare Abfälle wurden 2009 im Kreis Mettmann gesammelt. „Und die Menge steigt immer noch leicht an“, sagt Kreis-Umweltdezernent Hans-Jürgen Serwe. Er hat gerade erst der Politik das vor zwei Jahren in Auftrag gegebene Gutachten zur Gewinnung von Biogas in der Ratinger Anlage vorgestellt. Und das zeigt beeindruckende Zahlen auf.
„Pro Tonne Bioabfall könnten wir 100 Kubikmeter Biogas erzeugen“, erklärt Serwe. Würden nur 40000 Tonnen Bioabfälle in Ratingen genutzt werden, entstünden so vier Millionen Kubikmeter Biogas. „Damit könnte man entweder 40 Millionen Kilometer mit dem Auto fahren oder etwa zehn Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen“, erklärt Serwe. Umgerechnet wäre das genug Gas für 333 Autofahrer, die jeden Monat 1000 Kilometer fahren, oder genug Strom für 3300 Haushalte.
Hilfreich: Die Lintorfer Anlage ist bereits abgeschrieben
Die Chancen für die Biogas-Gewinnung in Ratingen sind gut. Die Kompostierungs- und Vermarktungsgesellschaft für Düsseldorf/Kreis Mettmann (KDM) müsste zwar etwa 8,5Millionen Euro investieren, um die Kompostierung auf eine Vergärung umzustellen. Aber die seit 1996 laufende Anlage in Ratingen ist fast komplett abgeschrieben und müsste, wie Serwe erklärt, in Teilen ohnehin bald erneuert werden. „Der Kreis-Haushalt würde nicht belastet, die Abfallgebühren nicht steigen, wir würden einen Beitrag zu den erneuerbaren Energien leisten und hätten einen klaren Klimanutzen“, zählt der Umweltdezernent auf. „Wenn man so viele Vorteile übereinander bringen kann, wäre man dumm, es nicht zu tun.“
Bei der Biogasproduktion setzen Mikroorganismen den Bioabfall im Gegensatz zur Kompostierung unter Ausschluss von Luft um. Am Ende entsteht neben Wärme und Biogas genauso Dünger für die Landwirtschaft wie bei der Kompostierung. Die Wärme wird für die Anlage selbst genutzt. „Die Vergärung ist technisch und wirtschaftlich anspruchsvoller“, sagt Serwe, dessen persönliches Steckenpferd die erneuerbaren Energien sind. „Doch mittlerweile sind immer mehr Trockenvergärungsanlagen am Markt, so dass man gute Referenzbetriebe hat.“ So haben er und die Geschäftsführung der KDM schon zahlreiche Anlagen besucht, um die Erfahrungen der Betreiber zu nutzen.
Die Politik im Kreis habe bisher, so Serwe, „wohlwollend“ auf die Pläne reagiert. „Wir wollen jetzt in die Genehmigungsplanung einsteigen.“ 2011 müsste eine Entscheidung fallen, damit die Anlage 2012 in Betrieb gehen könne. „Das werde ich dann wohl nicht mehr als Umweltdezernent erleben“, sagt Serwe, dessen Stelle die Politik ab Juli einsparen will. „Ich hoffe aber, dass ich zur Eröffnung eingeladen werde.“
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| KDM fördert Artenschutz | 27.06.2009 |
Die KDM- Kompostierungs- und Vermarktungsgesellschaft für Stadt Düsseldorf / Kreis Mettmann mbH, die auf einem ca. 100.000 Quadratmeter großen Grundstück in Ratingen- Lintorf bereits seit nunmehr über 11 Jahren die Bioabfälle aus der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Kreis Mettmann kompostiert, beherbergt auf Ihrem Gelände eine Vielzahl verschiedener Arten aus dem Tierreich, wie Sie in der freien Natur hierzulande
eben vorkommen.
Im Speziellen aber haben Greifvögel bei der KDM GmbH ein großes Zuhause. Um den Tieren eine Verbesserung ihrer Lebenssituation zu ermöglichen, hat sich der KDM- Geschäftsführer Dietmar Steinhaus schon seit längerem überlegt, in Zusammenarbeit mit
der Biologischen Station Haus Bürgel, Ansitzstangen für die Tiere aufzustellen.
Im Rahmen einer Projektwoche des Kopernikus- Gymnasiums Ratingen- Lintorf konnten 19 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10- 15 Jahren für das Zusammenbauen und Aufstellen der Ansitzstangen gewonnen werden.
Herr Holger Pieren von der Biologischen Station Haus Bürgel organisierte über einen Forstunternehmer 4 Lärchenholzstämme zu je 4 Metern sowie vorbereitete Querlatten, aus denen die Schülerinnen und Schüler die Ansitzstangen bauen konnten. Die Kosten für das Material übernahm die KDM GmbH.
Am Donnerstag, 25.06.2009 war es dann soweit. Um 08.30 Uhr trafen die Schülerinnen und Schüler, begleitet von 2 Schülerinnen der Klasse 12 und Ihrer Projektleiterin, Frau Heike Peter sowie Ihrem Kollegen Herrn Schulz, auf dem Gelände der KDM ein. Sie wurden von Herrn Pieren eingehend mit Hintergrund-informationen über Greifvögel und deren Artenschutz informiert.
Und dann konnte losgelegt werden: Trotz heißer Temperaturen gruben die Schülerinnen und Schüler fleißig, mit den von der Biologischen Station mitgebrachten Spaten, ca. 1 Meter tiefe Löcher. Schon gegen Mittag standen 3 der 4 Ansitzstangen an ihrem Platz.
Die vierte Ansitzstange wurde am nächsten Tag aufgestellt; sie musste aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse am Bestimmungsort einbetoniert werden.
Anschließend bereiteten die Schüler die Dokumentation ihres Projektes für die am 30.06.2009
in der Schule stattfindende Präsentation vor.
Zum Abschluss des Tages durften die Schüler dann noch im Rahmen einer Führung die Kompostierungsanlage besichtigen.
Fazit aller Beteiligten:
Trotz der heißen Temperaturen ein gelungenes Projekt, dank der guten gemeinsamen Vorbereitung und Zusammenarbeit.
Und die Greifvögel sind wohl auch begeistert: Bereits am Montag morgen wurde der erste Greifvogel auf einer der 4 Ansitzstangen gesichtet. |
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| KDM vom Kompost zum Kürbis| 22.05.2010 WAZ |
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| Bioplastik gehört in den Restmüll !/ Freitag 17.April.2009 |
Aus aktuellem Anlass nehmen wir Stellung zu der Frage, ob Verpackungen, „Speiseteller“ etc. aus Bioplastik in Kompostierungsanlagen verwertet werden können.
Es gibt mittlerweile Getränkeflaschen, Folien, Plastikschalen und auch Tragetaschen aus Bioplastik bei einer großen Lebensmittelkette.
Pfiffige Hersteller haben das Bioplastik als Lücke im System erkannt, um Kosten für die
DSD- Lizenzgebühr zu sparen. Zudem lässt sich mit dem Verpackungsaufdruck „hergestellt aus Bioplastik“ werben.
Trotz des ungemein ökologisch klingenden Namens gehört Bioplastik nach Gebrauch keinesfalls in die Biotonne – sondern in den Restmüll.
Kunststoffverpackungen, die man aus biologisch abbaubaren Werkstoffen wie zum Beispiel Cellulose oder Maisstärke herstellt, sind zur Zeit von der Rücknahme- und Verwertungspflicht befreit.
„Lizenzentgelte“ für den Grünen Punkt oder andere Lizenzpartner müssen für die Entsorgung dieser Verpackungen nicht gezahlt werden. Die Bioplastikverpackungen gehören daher nicht in den gelben Sack.
Problematisch wird es nur dann, wenn diese vermeintlich gut kompostierbaren Verpackungen in der Biotonne landen. Denn biologisch abbaubare Verpackungen benötigen zu lange für die Verrottung. Ziel der Kompostierung in einer Kompostierungsanlage nach dem heutigen Stand der Technik ist aber der möglichst rasche und verlustarme Abbau des Materials.
Bioabfall, der in der Biotonne landet, muss anschließend in der Kompostierungsanlage in maximal acht Wochen zu fertigem Kompost verarbeitet sein.
Für einen vollständigen Abbau des Bioplastiks ist diese Zeit viel zu kurz.
Deshalb kann dieser Kunststoff zur Zeit nur in der Restmülltonne entsorgt werden!
Vorsicht ist besonders bei den Biofolienbeuteln geboten, die man in den Vorsortiergefäßen zur Sammlung von Biomüll nutzen könnte. Diese Beutel werden von den Müllwerkern wie herkömmliche Plastiktüten angesehen und können dazu führen, dass die Biotonne ungeleert stehen bleibt. Aus diesem Grund sollte man keine Biofolienbeutel für die Biotonne verwenden, sondern sich mit Beuteln aus Papier oder Zeitungspapier zum Einwickeln der Bioabfälle begnügen. Gleiches gilt auch für die neu auf den Markt gekommenen Tragetaschen aus Bioplastik. Diese dürfen auf keinen Fall in der Biotonne landen, da sonst die Biotonne gegebenenfalls nicht geleert wird. |
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Siegerkürbis wiegt 28 Kilo/ Donnerstag 16.Oktober.2008
Zeitungsartikel über die Nachwuchsgärtner der Johannesschule in Erkrath |

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Mit KDM-Kompost Schwergewichte züchten / Mittwoch 2.April.2008
Kreis Mettmann organisiert Wettbewerb„Vom Kompost zum Kürbis“ |
Ein altes Sprichwort sagt: „Beim Kürbissetzen musst Du lügen, dann werden die geernteten Kürbisse besonders groß“. Lügen ist beim Kürbiswettbewerb des Kreises Mettmann gar nicht nötig, denn hier wachsen die Kürbisse auf feinstem KDM-Kompost, wenn Kindergärten und Schulen wieder um den dicksten Kürbis konkurrieren.
In diesem Jahr organisiert die Abfallberatung des Kreises den Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“ bereits zum dritten Mal. Ziel ist es, den Kindern das Thema Kompost und die damit verbundene ökologisch sinnvolle Verwertung von Küchen- und Gartenabfällen spielerisch näher zu bringen.
Die Aussaat des Kürbissaatgutes ist für Ende Mai vorgesehen; Mitte September erfolgt die Ermittlung der Gewinner, wenn die orangefarbenen Schwergewichte auf die Waage rollen.
Die KDM stellt allen teilnehmenden Kindergärten und Schulen den RAL-gütegesicherten Qualitätskompost wie in den Vorjahren zum Vorzugspreis zur Verfügung. Die Anmeldefrist für die Wettbewerbsteilnahme läuft noch bis zum 31. März 2008. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abfallberatung in den kreisangehörigen Städten oder bei der Kreisverwaltung Mettmann,
Tel. 02104 / 99 28 91
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Wieviel ist Kompost wirklich wert? Freitag 2.November.2007
Artikel Sonderdruck Getreide Magazin als PDF Datei zum Download |
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„Kompostierbare Flaschen“ in
die Biotonne? / Montag 20.November.2006
Artikel von H&K www.kompost.de |
Die Drogeriemarktkette „Ihr Platz“ hat angekündigt, verschiedene Wellness-
Getränke der Marke Vitamore künftig deutschlandweit in „voll kompostierbaren
Flaschen“ anzubieten. Die Flaschen sind nicht wie herkömmliche Kunststoffflaschen
auf Mineralölbasis hergestellt, sondern aus so genannten biologisch
abbaubaren Werkstoffen (BAW), in diesem Fall auf Basis von Mais. Auch
der Verschluss sei aus einem auf Mais basierenden Kunststoff gefertigt. Deshalb,
so der Hersteller in seiner bundesweiten Werbung, „könnten die Flaschen
als Biomüll entsorgt werden“.
„Einfach clever und natürlich pfandfrei“
wird geschlussfolgert. Und tatsächlich gilt
für die in den kompostierbaren Flaschen
angebotenen Getränke nicht einmal die
Pfandpflicht. Dies hat allerdings nichts mit
der Kompostierbarkeit der Verpackung zu
tun, wie der Kunde annehmen könnte,
sondern damit, dass in § 8 Absatz 2 Verpackungsverordnung
u. a. so genannte diätische
Getränke, um die es sich hier handelt,
von der Pfandpflicht befreit sind.
Nicht auf den Komposthaufen
Leere Flaschen, so die weiterführende
Empfehlung, können sowohl über die Biotonne
und Kompostierung als auch über
die Müllverbrennung entsorgt werden. Zur
Kompostierung wird einschränkend angeführt,
dass die Flaschen für den Komposthaufen
im eigenen Garten allerdings nicht
geeignet sind, weil die erforderlichen hohen
Temperaturen nicht erreicht werden und eine zügige Zersetzung deshalb nicht zu
erwarten sei.
Bezüglich der Erfassung über die Biotonne
wird darauf hingewiesen, dass sich der Kunde
bei seiner Kommune erkundigen soll, ob
Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden
Rohstoffen über die Biotonne erfasst werden
können. In den meisten Informationsmaterialien,
die von den Kommunen zum richtigen
Umgang mit der Biotonne an die Bürger herausgegeben
werden, sind biologisch abbaubare
Kunststoffe nicht angeführt. Wenn
überhaupt, ist von biologisch abbaubaren
Kunststofftüten die Rede, etwa als Einsatz
zum Sauberhalten der Biotonne oder von
Vorsortiergefäßen.
Selektive Sortierung nicht möglich
Der Vorbehalt gegenüber der Erfassung von
biologisch abbaubaren Kunststoffen über die
Biotonne ist nicht unbegründet.
Dies v. a. dann, wenn es sich um Produkte handelt,
die von herkömmlichen Kunststoffprodukten
praktisch nicht zu unterscheiden sind.
Dass die eine Flasche in die Biotonne soll und die
andere in den gelben Sack (wenn sie denn einen
grünen Punkt hat), ist für den Bürger nicht sinnfällig.
Die Sorge, dass die für die Sortenreinheit von
Bioabfällen erforderliche einfache und klare Sortiervorgabe
ausgehöhlt wird, besteht zurecht.
Kunststoffflaschen sollten, auch wenn sie aus biologisch
abbaubarem Material hergestellt wurden,
nicht der Biotonne zugeordnet werden. Hinzu
kommt, dass in der Kompostierungsanlage zwischen
Flaschen aus nachwachsenden Rohstoffen
und herkömmlichen Flaschen nicht unterschieden
werden kann. Flaschen aus Kunststoff werden,
gleich welcher Herkunft, als Fremdstoffe betrachtet
und aussortiert.
Abbaubarkeit ist nicht gewährleistet
Des weiteren ist zu konstatieren, dass die Prüfungen
zur biologischen Abbaubarkeit von BAW sich
auf eine Kompostierung von 10 Wochen beziehen.
In der Praxis sind die Behandlungszeiten von
Bioabfällen aber häufig deutlich kürzer, so dass
angenommen werden muss, dass Teile von bioabbaubaren
Flaschen im fertigten Kompost als
Fremdstoffe zu finden sind. Ist dies der Fall, wird
schnell der Toleranzwert für den Verunreinigungsgrad
überschritten, den die Bundesgütegemeinschaft
Kompost in Ergänzung zum Grenzwert
der Bioabfallverordnung für Fremdstoffe (0,5
Gew.-%) eingeführt hat (Seite 5).
Die Nachteile, die mit der Einbeziehung artfremder
Produkte in Vorsortiervorgaben für Getrenntsammelsysteme
einhergehen, sowie die
Risiken, die sich für die Kompostproduzenten
bezüglich einer möglichen Erhöhung des Verunreinigungsgrades
ihrer Erzeugnisse ergeben, stehen
in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den
biologisch abbaubare Kunststoffflaschen für die
Kompostierung haben können.
BAW nicht in die Biotonne
Die Bundesgütegemeinschaft Kompost rät aus
vorgenannten Gründen, Kunststoffflaschen und
ähnliche Behältnisse aus biologisch abbaubaren
Werkstoffen nicht in Vorsortiervorgaben für die
Biotonne aufzunehmen. Ausnahmen können in
Abstimmung mit der jeweiligen Kompostierungsanlage
für Inlets von Biotonnen oder Vorsortiergefäßen
gegeben sein, oder wenn biologisch abbaubare
Kunststoffe separat erfasst und Kompostierungsanlagen
zugeführt werden, die diese Stoffe
aufgrund ihrer Aufbereitungstechnik und Rottezeit
problemlos verarbeiten können. Letzteres ist
jedoch höchstens im gewerblichen Bereich gegeben
und ist nicht Gegenstand von Vorsortiervorgaben
für die Biotonne. (KE)
Quelle: www.kompost.de
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KDM-Einweihung Sozial- und Verwaltungsgebäude / Dienstag 20.Juni 2006
Personenbeschreibungen sind immer von links nach rechts
Fotos: Birgitt Steinhaus |
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PFT-Konzentrationen in Trinkwasser und Fließgewässern / Donnerstag 07.September.2006
Kreis-Umweltdezernent: "Biokompost ist sauber!"
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KREIS METTMANN. "Biokomposte werden zu Unrecht mit dem Skandal um hohe Konzentrationen von Perfluorierten Tensiden (PFT) im Trinkwasser und in Fließgewässern im Hochsauerlandkreis in Verbindung gebracht", stellt der Umweltdezernent des Kreises Mettmann, Hans-Jürgen Serwe, klar. Auch in der hiesigen Presse war zu lesen, dass "für die PFT-Konzentration in Möhne und Ruhr ein auf landwirtschaftliche Flächen ausgebrachter 'Bio-Kompost' die Hauptursache" sei. "Dies trifft nach dem aktuellen Untersuchungsbericht des Umweltministeriums NRW nicht zu", so Serwe.
Bei dem auf über 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche im Bereich Brilon und Umgebung aufgebrachten Abfallgemisch handelt es sich mutmaßlich um Schlämme aus der Lebensmittelbranche, die mit Rückständen aus anderen industriellen Prozessen vermischt wurden. Im Verdacht steht nach Informationen des Umweltministeriums ein Bodenmischwerk in Borchen (Kreis Paderborn), das ein "Düngeprodukt" unter der Handelsbezeichnung "Terrafarm" an die Landwirte in Brilon geliefert hat.
Weitere landwirtschaftliche Flächen in den Kreisen Warendorf, Paderborn, Gütersloh, Höxter, Lippe sowie in Hessen und in Niedersachsen sind ebenfalls beliefert worden. Eine weitere Verdachtsspur führt nach Informationen des Branchendienstes Euwid nach Belgien, wo die Behörden derzeit die Lieferanten der PFT-belasteten Industrieabwässer ermitteln.
Perfluorierte Tenside sind fluorierte organische Verbindungen an deren Kohlenstoffgerüst die Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt sind. Sie zeigen eine hohe Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung und Verwitterung auf. Aufgrund ihrer schmutz-, farb-, fett-, öl- und wasserabweisenden Eigenschaften finden poly- und perfluorierte Tenside Anwendungen in zahlreichen Industrie- und Konsumprodukten. In höherer Konzentration stehen Sie unter dem Verdacht, gesundheitliche Schäden auszulösen.
Wie Kreisumweltdezernent Hans-Jürgen Serwe mitteilt, sind derzeit keine PFT-Probleme im Trinkwasser oder in Gewässern des Kreises Mettmann bekannt. Sollten Landwirte das "Düngeprodukt Terrafarm" auf ihre Flächen aufgebracht haben, bittet das Umweltdezernat des Kreises um sofortige Meldung.
Serwe: "Der Biokompost aus der kreiseigenen Anlage der KDM in Ratingen wird hingegen aus den Bioabfällen des Kreises und der Stadt Düsseldorf in einem geschlossenen Kreislauf hergestellt.
Der Kompost ist gütegesichert und wird nicht mit anderen Stoffen vermischt. Als guter Naturdünger für Garten und Landwirtschaft kann er weiterhin wärmstens empfohlen werden."
Die Bezugsquellen für den KDM-Kompost sind im Internet unter www.kdm-gmbh.com nachzulesen.
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KDM-Einweihung Sozial- und Verwaltungsgebäude / Dienstag 20.Juni 2006
Personenbeschreibungen sind immer von links nach rechts
Fotos: Birgitt Steinhaus |
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Verse in der Kompostierungsanlage
/ Mittwoch 15.Juni 2005 Einige Bilder der Veranstaltung in Ratingen |
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v.l. Dr.Susanne Dickel (VHE),
Dietmar Steinhaus ( Geschäftsführer KDM), Jürgen Preuss, Hans-Jürgen Serwe (Umweltdezernent Kreis Mettmann) |
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Verse in der Kompostierungsanlage
Ratingen. Eine literarische Lesung in einem Schloss oder Klosterhof kann man sich ja ganz gut vorstellen. Aber ein Dichter, der seine Verse in einer Kompostierungsanlage rezitiert?
Doch, das gab es!
Und zwar im Rahmen der Neanderland-Biennale 2005, bei der es bekanntlich an „Unheimliche Orte" geht.
Am Mittwoch, 15. Juni 2005, gab es in der Kompostierungsanlage Ratingen-Breitscheid, Lintorfer Weg 83, eine Dichterlesung mit dem Ratinger Weinrich Weine alias Jürgen Preuss, der unter dem Titel „Tote reden Tacheles" seine Werke vortrug.
Der Autor hat das Publikum schon mehrfach mit seinen heiteren Grabsprüchen und Mementos begeistert und er schockte auch diesmal mit Stimmen aus dem Jenseits.
Die Grabsprüche aus seinem Buch „Von unten her betrachtet" wurden zu einer spannenden „Friedhofsführung" in vier Akten verwoben.
Weinrich Weine hat im Dialog mit dem Tod die verschiedenen menschlichen Charaktere- gewissermaßen vorsortiert- über die Friedhöfe verteilt. Und es erweist sich, dass man, von unten her betrachtet, eine ganz besondere Perspektive einnimmt. |
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Wer zieht den größten Kürbis?
Einige Bilder des Wettbewerbs für Kindergärten und Grundschulen im Jahre 2004 / Ratingen |
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"Vom Kompost zum Kürbis"- ein Wettbewerb für Kindergärten und Grundschulen im Jahre 2004 im Rahmen der Agenda 21 des Kreises Mettmann und der Abfallberatung der kreisangehörigen Städte
Zielgruppe des Projekts waren Kindergarten- und Grundschulkinder im Kreis Mettmann. Über diese Zielgruppe konnten wir einen großen Adressatenkreis erreichen.
Hinter jedem Kind steht in der Regel eine generationsübergreifende Familie, also Geschwister, Eltern und Großeltern.
Über diesen Multiplikator und eine intensive Pressearbeit konnte eine breite Öffentlichkeit des Kreises Mettmann über die Vorteile von Kompostierung und Kompost informiert werden.
Ziel des Projekts war
• die Verbreitung der Biotonne erhöhen
• Eigenkompostierung zu erhöhen
• Einsatz von Kompost als hervorragende und gesunde Wachstumsgrundlage zu vermitteln
• Abfallberatung als kompetente/r Ansprechpartner/in in der Umweltpädagogik einbringen
Vorteile von Kürbissen als Demonstrationsobjekte
• der Kürbis wächst am besten auf Kompost
• der Kürbis eignet sich als Bastelobjekt
• der Kürbis ist als Gemüse vielseitig zu verwenden
Ablauf des Projekts
In einem ersten Anschreiben Ende Februar 2004 wurden 286 Einrichtungen im Kreis Mettmann über den geplanten Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis" informiert.
Bis Mitte April hatten sich 100 Kindergärten und Schulen mit etwa 5.500 Kindern für den Wettbewerb angemeldet. Im selben Monat wurden an die teilnehmenden Einrichtungen umfangreiche Informationsmaterialien zum Wettbewerb verschickt, unter anderem eine "Hokus- Kompost- Fidibus" - Broschüre für Kinder und Erwachsene, eine Anzucht- und Auspflanzempfehlung sowie Kürbiskerne.
Jede Einrichtung hat 4-5 Säcke Qualitätskompost von der Kompostierungsanlage für Bioabfälle in Ratingen-Lintorf (KDM GmbH) erhalten.
Sieger des Projekts
Die Sieger des Projekts wurden die Schüler der Ferdinand-Lieven-Schule aus Hilden.
Den strahlenden Sieger überreichten Landrat Thomas Hendele zusammen mit dem Geschäftsführer der KDM GmbH
Dietmar Steinhaus die Siegerurkunde "Vom Kompost zum Kürbis". |
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